Geschichte

Gottesdienste:

jeden Sonn- und Feiertag: 9:30 Uhr

Wochentagsmessen: Donnerstag, 8:00 Uhr

Advent: jeweils Donnerstag, 7:00 Uhr Rorate und anschl. gemeinsames Frühstück

Fastenzeit: 18:00 Uhr Kreuzweg (jeweils Donnerstag)

18:30 Uhr Fastenmesse (jeweils Donnerstag)

Marienmonat Mai:

18:00 Uhr Maiandacht (jeweils Donnerstag)

18:30 Uhr Heilige Messe (jeweils Donnerstag)

Ein kurzer historischer Überblick

1168      wird hier als erster romanischer Bau die Burgkirche der „Kallnperger“,  eines Ministerialengeschlechts  der Babenberger, errichtet und  Johannes dem Täufer geweiht

1250      übernimmt das Stift Klosterneuburg das (materielle) Patronat über die Kirche

1256       erstmals ist ein Pfarrer namens Reinprecht urkundlich greifbar

1300      Wigand von Theben, der „Pfaff vom Kahlenberg“, ist Pfarrer und zugleich Wiener Hofnarr  

1450      die gotische Sakramentsnische (Tabernakel) mit Eisengitter wird errichtet.

1470      aus dieser Zeit stammt die spätgotische Bildsäule, die heute im Kirchhof steht

1482      die Pfarre wird dem Stift Klosterneuburg auch seelsorglich inkorporiert

1529      in der 1. Türkenbelagerung  brennt die Kirche nieder; in diesem Jahrhundert  kommt die „Johannesschüssel“ mit dem Haupt Johannes des  Täufers  in die Kirche 

1633      die Kirche wird barockisiert

1678      wird die Kirche abermals erneuert (Jahreszahl am Portal)

1683      in der 2. Türkenbelagerung brennt die Kirche abermals nieder

1732      der barocke Hochaltar wird errichtet

1740      das große Barockkreuz wird zunächst außen angebracht

1762      der Marienaltar wird errichtet und erhält die „Madonna mit Kind“ aus dem Jahr 1500

1771      die Kirche brennt zum dritten Mal völlig aus und wird anschließend wiederhergestellt

1781      die Pfarre als „Josefinische Pfarre“ neu errichtet

1809      Franzosen plündern das Kahlenbergerdorf, in der Kirche entstehen schwere Schäden

1826      Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld malt das Hochaltarbild „St. Georg“

1872      die Ullmann-Orgel (Baujahr 1849) kommt von Zwischenbrücken in die Kirche.

1892      Josefsdorf und Kahlenbergerdorf werden in den 19. Bezirk Wiens eingemeindet

1896      die Kirche erhält turmseitig den Sakristeizubau, wird abermals renoviert und

1908      Alexander Nehr,  der  Meister des Wiener Rathausmannes,  errichtet das schmiedeeiserne Tor beim Kirchenaufgang

1962      die Kirche wird wieder renoviert

1992     unter dem Turm wird der alte Karner aus dem 17. Jahrhundert wiederentdeckt. Bei der Auflassung eines Vorgängerfriedhofs waren die Gebeine durch ein Seitenfenster  (heute unterhalb der Erdoberfläche) in diesen Raum verlegt worden.

1993      erfolgt unter dem Architekten Kurt Schlachter eine Neugestaltung des Kircheninneren. Dabei wird der ursprüngliche romanische Kircheneingang entdeckt und neu sichtbar gemacht. Als ältestes Inventarstück wird das  frühgotische Taufbecken neu platziert

1994      wird der neue Volkaltar des Kärntner Bildhauers Wolfgang Stracke, aus ungarischem Marmor gehauen. Am 8. Mai wird der neue Altar vom Propst des Stiftes Klosterneuburg, Abtprimas Gebhard Koberger geweiht. Den Reliquien (Andreas, Augustinus, Georg, Theresa v. Avila) ist Asche von Auschwitz beigefügt. Der Wiener Orgelbauer Herbert Gollini renoviert die Ullmann-Orgel und ersetzt die alten Prospektpfeifen aus Zink gegen Zinnpfeifen.

1995      wird Pfarrer Prof. Dr. Andreas Laun OSFS zum Weihbischof von Salzburg ernannt. In seinem Wappen erinnert der Leopoldsberg an seine Zeit im Kahlenbergerdorf.                                               

2011      veranlasst Pfarrer Msgr. Dr. Ernst Kallinger eine umfassende  Außenrenovierung, die die romanische und gotische Bausubstanz  sichtbar macht. Der barockisierte Turm erhält seine typische rosa Farbe.

2014      wird mit Univ. Prof. Dr. Andreas Redtenbacher wieder ein Klosterneuburger Chorherr Pfarrer

2015      erhält die Kirche den mit dem Volksaltar korrespondierenden Ambo aus ungarischem Marmor. Er wird am 26. April 2015 benediziert. 

2020      erfolgt eine umfassende Innenrenovierung. Sie bringt die über 800-Jährige Bausubstanz besser zur Geltung. Der Taufbrunnen wird neu gestaltet, die Kreuzwegbilder – Imitate des berühmten Führich- Kreuzwegs in Wien St. Nepomuk – werden im Kirchenschiff neu platziert. Die Kirche ist über den Haupteingang nun ganztägig offen. Die Neueröffnung erfolgte durch Weihbischof Dr. Franz Scharl am 6. September im Rahmen des Visitationsgottesdiestes.

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